Einführungsschulung zu geschlechtsspezifischer Gewalt im akademischen
Bereich und zum 7P-Modell von UniSAFE
04. 11. 2026, 12:00 – 17:30 CET
Schulungssprache: Deutsch
Diese Schulung befasst sich mit dem Thema der geschlechtsspezifischen Gewalt im akademischen Bereich / Kontext und konzentriert sich dabei auf das 7P-Modell von UniSAFE: Prävalenz (Prevalence), Prävention (Prevention), Schutz (Protection), Strafverfolgung (Prosecution), Bereitstellung von unterstützenden Angeboten (Provision of Services), Partnerschaften (Partnerships) und Richtlinien (Policy). Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die wichtigsten politischen Rahmenbedingungen und Prioritäten der EU zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt in Forschung und Wissenschaft, erhalten konkrete Ratschläge und können sich im gemeinsamen Austausch von best-practices anregen lassen, welche bereits in anderen Einrichtungen im europäischen Raum umgesetzt werden.
Qualifizierungsziele:
- Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses der Konzepte im Zusammenhang mit geschlechtsspezifischer Gewalt und deren Auswirkungen im akademischen Bereich.
- Information über die Verbreitung geschlechtsspezifischer Gewalt an Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Herausarbeitung ihrer spezifischen Merkmale.
- Verständnis des 7-P-Modells von UniSAFE (Prävalenz, Prävention, Schutz, Strafverfolgung, Bereitstellung von Dienstleistungen, Partnerschaften und Richtlinien), welches einen ganzheitlichen Ansatz zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt an Hochschulen und Forschungseinrichtungen verfolgt.
- Austausch über etablierte Praktiken zur Erstellung und Umsetzung institutioneller Richtlinien, welche geschlechtsspezifische Gewalt im akademischen Bereich adressieren und von Hochschulen und Forschungseinrichtungen in EU-Mitgliedsstaaten auf Grundlage des 7-P-Modells übernommen wurden.
Für wen ist diese Schulung gedacht?
- Gleichstellungsbeauftragte und Referent*innen, Beauftragte für Chancengerechtigkeit, Vielfalt oder Antidiskriminierung
- Personalreferent*innen
- Personen, die an der Umsetzung des Gleichstellungsplans beteiligt sind
- Beauftragte für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
- Leitungspersonen von Abteilungen/Einheiten, die für geschlechtsspezifische Gewalt zuständig sind oder sich damit befassen
- Referent*innen zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt im akademischen Umfeld
Die Schulung richtet sich an Personen, die gerade damit beginnen, strategische Überlegungen und Maßnahmen zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt in akademischen Institutionen zu entwickeln und umzusetzen. Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, erhalten diejenigen Personen Vorrang, die sich in der Anfangsphase der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen und Richtlinien zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt an ihrer Einrichtung befinden und dem Teilnehmendenprofil entsprechen. Bevorzugt zugelassen werden Personen aus Ländern, die am Programm „Horizon Europe“ teilnehmen, wobei Anmeldende aus „Widening-Ländern“ gemäß der Definition der Europäischen Kommission besonders berücksichtigt werden. Da wir bestrebt sind, ein vielfältiges Spektrum an Teilnehmenden zusammenzustellen, bitten wir dahingehend um Ihr Verständnis.
Vorstellung der Referent*innen ?
Nina Wüstemann ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet seit 2020 als Referentin für Gleichstellung an der Universität Hildesheim, dort ist sie u.a. für die Fortschreibung des Gleichstellungsplans und die Koordination von Maßnahmen zum Schutz vor sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt zuständig. Im Mai 2026 hat sie am Weiterbildungsprogramm “Training of Trainers” im Rahmen des GenderSAFE-Projects der Universität Götheburg und der Zentraleuropäischen Universität teilgenommen.
Susanna Pförtsch setzt sich seit mehreren Jahren als Gleichstellungsakteurin an Hochschulen für die Bekämpfung von sexualisierter Gewalt und Diskriminierung ein. Zuletzt war sie als Referentin für Gleichstellung an der HAWK in Hildesheim tätig, wo sie sich besonders für den Themenbereich Antidiskriminierung engagierte. Nebenberuflich ist sie in einem Awarenesskollektiv im Ruhrgebiet tätig und bietet Awarenessarbeit wie auch Sensibilisierungsworkshops für Akteure in der politischen Bildung und der freien Kulturszene an. Im Mai 2026 hat sie am Weiterbildungsprogramm “Training of Trainers” im Rahmen des GenderSAFE-Projects der Universität Götheburg und der Zentraleuropäischen Universität teilgenommen.
7ntroductory training on gender-based violence in academia and the 7P framework
04 November 2026, 12:00 – 17.30 CET
Training language: German
This training explores gender-based violence in academia, focusing on UniSAFE’s 7P model: Prevalence, Prevention, Protection, Prosecution, Provision of services, Partnerships and Policies. Participants will gain insights into the main EU policy frameworks and priorities for addressing gender-based violence in research and academia, receive practical advice and exchange examples of established practices implemented in other institutions across Europe.
We encourage participants to familiarise themselves with the institutional policies of their organisations/institutions.
Learning objectives:
- Gain a common understanding of concepts related to gender-based violence and understand its impact in academia.
- Learn about the prevalence of gender-based violence in higher education institutions and research organisations and identify its specific characteristics.
- Understand the 7 Ps model of UniSAFE (Prevalence, Prevention, Protection, Prosecution, Provision of services, Partnerships and Policies) which represents a holistic approach to address gender-based violence in higher education institutions and research organisations.
- Exchange examples of established practices for developing and implementing institutional policies to address gender-based violence in academia, drawing on approaches adopted by higher education institutions and research organisations in EU Member States within UniSAFE’s 7P framework.
Who is it for?
- Gender equality officers/focal points, equality and/or diversity officers
- Human resources officers
- Gender equality plan implementing teams
- Health and safety officers
- Head of Departments/Units in charge or involved in gender-based violence
- Trainers on the topic of gender-based violence in academic settings
The training is addressed to those at the beginning stages of creating and implementing a policy framework to address gender-based violence in academia. As seats are limited, priority will be given to individuals at the initial stages of developing and implementing policy to address gender-based violence within their institution and correspond to the profile of participants. Preference will be given to individuals from countries participating in Horizon Europe, with special consideration for registrants from ‘Widening countries’ as defined by the European Commission. We kindly ask for your understanding as we strive to include a diverse range of participants.
Introducing the trainers
Nina Wüstemann is a political scientist and has worked as a gender equality officer at the University of Hildesheim since 2020. Her responsibilities include updating the institution’s Gender Equality Plan and coordinating measures to protect against sexual harassment, discrimination and violence. In May 2026, she participated in the GenderSAFE Train-the-Trainers programme.
Susanna Pförtsch has worked on gender equality in higher education for several years, focusing on addressing sexual violence and discrimination. Most recently, she worked as a gender equality officer at HAWK in Hildesheim, with a particular focus on anti-discrimination. Alongside her professional work, she is active in an awareness collective in the Ruhr region, providing awareness support and workshops for people working in political education and the independent cultural sector. In May 2026, she participated in the GenderSAFE Train-the-Trainers programme.


